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Max und Moritz
Wilhelm Busch 7 Schandtaten in Wort und Bild nachempfunden von den Kindern der Klasse 4b |
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Das verflixte Brot |
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Der Sonntagsbraten Witwe Bolte holt den Hahn und die Hühner von draußen herein. Sie ist traurig, weil die Tiere nun tot sind. Sie schnäuzt sich und denkt: "Ob ich die Tiere braten soll? Dann habe ich am Sonntag wenigstens etwas Leckeres zu Essen." Sie holt eine verbeulte Pfanne und brät das Fleisch über dem Feuer. Neugierig guckt ihr Spitz dabei zu. Als die Hühner fertig gebraten sind, geht sie in den Keller, um sich eine Portion Sauerkohl zu holen. Genau in diesem Augenblick schnappen sich die bösen Buben mit einer Angel die Leckerbissen durch den Kamin. Schnell laufen sie mit ihrer Beute in ein Versteck und verschlingen sie. Satt und zufrieden legen sich die zwei auf die Wiese und schlafen. Als in der Zwischenzeit Witwe Bolte wieder in die Küche zurückkommt, entdeckt sie voller Schreck, dass die Pfanne leer ist. Sie denkt: "Das war bestimmt der Köter!", nimmt den Kochlöffel und rennt wütend hinter dem Spitz her, um ihn zu bestrafen. Julia |
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Der arme Schneider In dem Dorf, in dem Max und Moritz leben, gibt es auch einen Schneider. Er heißt Böck und wohnt auf der anderen Seite eines Flusses. Über den Fluss führt ein Steg. Eines Tages sägen die Lausbuben den Steg an. Diese Bengel verstecken sich nun hinter einem Busch und rufen: "Schneider, Schneider, meck meck meck!" Der Schneider kann alles ertragen, aber so etwas geht zu weit. Rasch kommt er mit einer Elle in der Hand. heraus Kaum steht er auf der Brücke, macht es knacks, und der Schneider liegt im Fluss. Max und Moritz rufen noch einmal: "Schneider, Schneider, meck meck meck." Fast ertrunken kann der Schneider sie nicht mehr hören. Zum Glück kommt ein Gänsepaar geschwommen und rettet ihn. Schnell läuft er dann zu seinem Haus. Als er Magendrücken bekommt, weiß ihm seine Frau zu helfen. Sie legt ihm ein heißes Bügeleisen auf den Bauch und zum Glück ist ist der Schneider bald wieder gesund. Niklas |
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Lehrer Lämpel Max und Moritz mögen das Lernen und ihren Lehrer Lämpel natürlich überhaupt nicht. Als es wieder einmal Sonntag ist und der alte Mann in die Kirche geht, schleichen sich die Bengel in sein Haus, wo die Meerschaumpfeife steht. Max hält sie in seiner Hand und Moritz zieht die Flintenpulverflasche aus seiner Tasche heraus. Stopf, stopf, stopf, füllt er das Zeug in den Pfeifenkopf. Jetzt nur noch schnell nach Hause, denn die Kirche ist aus. Eben schließt der Lehrer die Kirchentür zu und geht heim. Dort angekommen, setzt er sich gemütlich in seinen Sorgensessel und zündet seine Pfeife an. Rums!!! Da explodiert die Pfeife, alles fliegt im Pulverblitz. Als es wieder ruhig ist, liegt Lämpel kohlrabenschwarz auf dem Boden. Es dauert eine Zeit, bis alles wieder in Ordnung ist, nur die Pfeife kann man nicht mehr reparieren. |
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Armer Onkel Fritz Max und Moritz haben, wie viele andere Kinder auch, einen Onkel. Ihrer heißt Fritz . Die beiden wollen diesem guten Mann einen Streich spielen. So spazieren sie eines Tages auf einen sonnigen Hügel, um dort zu überlegen, welche Gemeinheit sie ihrem Onkel antun könnten. Als sie an einem Baum vorbeikommen, hat Moritz eine Idee. Sie besprechen etwas miteinander. Dann beginnen sie, die Pflanze zu schütteln. Was meint ihr, was sie vorhaben? Sie wollen die Maikäfer, die auf diesem Gewächs leben, herunter rütteln, einsammeln und ihrem Onkel ins Bett legen. Das tun sie dann auch. Als sich Onkel Fritz am Abend in seine Decke kuscheln will, ist sein Kissen aufgebauscht durch die vielen Papiertüten, die darunter liegen. Aber das bemerkt er nicht, denn er ist so müde, dass er ins Bett steigt, ohne sich dabei umzusehen. Kaum ist er eingeschlafen, krabbeln die Käfer hervor. Schon packt ihn einer an der Nase. Erschrocken setzt er sich auf und versucht, das Insekt abzuschütteln. Aber es zwickt ihn nur noch fester. In seiner Not trampelt er alles tot. Nun kann er sich endlich gemütlich schlafen lagen. Lars |
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die Schlingel hoch z Die NaschkatzenDie Lümmel gehen zum Bäcker. Dort sehen sie Brezeln oben auf dem Regal liegen. Die beiden wollen auch so ein Gebäck haben. Leider ist die Tür abgeschlossen. Da klettern die Schlingel hoch zum Kamin und rutschen runter. Als die Kerle unten ankommen, sind sie so schwarz wie Kohle. Max sagt: "Siehst du, dass wir voller Ruß sind?" Aber Moritz antwortet: Ich sehe etwas Besseres: Einen Stuhl! Auf den können wir klettern!" Die Jungen steigen auf den Hocker. Aber er zerbricht und die bösen Buben fallen in die große Kiste mit dem Brotteig. Wisst ihr, was nun geschieht? Da kommt der Bäcker und entdeckt die Übeltäter. Er packt sie und steckt sie in den Backofen. Als die beiden knusprig braun gebacken sind, holt er sie wieder heraus. Jeder denkt: "Die sind tot!" Aber nein! Falsch gedacht! Die Kerle fressen sich wie eine Maus durch die Kruste hindurch und rennen davon! Bianca |
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Max und Moritz im Getreide An einem schönen Tag kommen Max und Moritz beim Bauern Stephan vorbei und überlegen, welchen Streich sie ihm spielen wollen. Es dauert nicht lange, bis den Kerlen etwas einfällt. Max fragt: " Denkst du auch, was ich denke ?" Moritz antwortet: "Ich glaube schon." Stellt euch vor, was sie jetzt anstellen ! Die Lümmel schleichen sich zu den Getreide- und Hafersäcken und schneiden mit dem Messer in jeden Beutel ein Loch. Die Übeltäter verstecken sich im Getreide. Als der Bauer einen Sack trägt, rinnt das Getreide heraus. Plötzlich sieht er Max und Moritz hinter dem Haufen. Er steckt die Buben in einen Sack und nimmt sie mit zur Mühle. Der Bauer sagt zum Müller: "Mahle sie so schnell du kannst !" Der Müller schiebt Max und Moritz in die Getreidemühle. Es kommen lauter Stückchen heraus. Der Müller verteilt die Körner an seine Enten und Hühner. Jetzt haben alle Menschen im Dorf ihre Ruhe. Kathrin |
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